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Eine Chronik - Ursprung
Das Senner Gestüt Lopshorn liegt im lippischen Wald am Rande der Senne. Den Flurnamen "Lopshorn", gelegentlich auch "Lobshorn" geschrieben, gab es bereits seit Jahrhunderten.

Zur Mitte des 16. Jahrhunderts wurde das Senner Gestüt nach Lopshorn verlegt.
Im Jahre 1657 fügte der danach regierende Hermann Adolf zur Lippe ein Jagdhaus hinzu.

Der oben abgebildete Kupferstich von Elias von Lennep, der in der Zeit um 1663/66 nahezu alle lippischen Ortschaften im Bilde festgehalten hat, zeigt "Das Senner Gestüt in Lopshorn" mit kleinen Gehöften in einer Umzäunung und davor zwei reitende Kavaliere.

Graf Simon Heinrich ersetzte 1685 das Jagdhaus seines Vaters durch ein Jagdschloss, dass im Grundriss bis 1945 nahezu unverändert erhalten geblieben ist.

Eine mehr als hundert Jahre später entstandene Ansicht des Senner Gestüts mit dem Jagdschloss und den seitlich gelegenen Gestütsgebäuden zeigt der abgebildete Stich aus dem Jahre 1794.

Das linke Haus wurde als "Pferdehaus" bezeichnet, das rechte war das "Zeughaus", an deren Mittelrisaliten barocke Wappensteine von Graf Friedrich Adolf, seiner Gemahlin und der Gemahlin des Grafen Simon Heinrich angebracht wurden.
Diese Wappen sollten auf Bauherr und Bauzeit hinweisen und sind bis heute erhalten geblieben.

Der gesamte Besitz war von einem schlichten Zaun mit Mitteltor umgeben und sehr symmetrisch angelegt, sowohl außen als auch innen.


Das Senne Gestüt Lopshorn um 1794


Wappen Graf Friedrich Adolf/ Amalie Solms von 1718

Wappenstein Simon Henrich Adolf/ Johannette Wilhelmine Nassau nach 1734
 
   

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