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Während des Krieges wurde das sogenannte Biesterfelder Archiv des Fürstenhauses aus dem Residenzschloss ins Jagdschloss Lopshorn eingelagert.
1944 ließ auch die Gauleitung der Nationalsozialisten Möbel, Akten und Dokumente dort unterstellen.
Das südliche Stallgebäude wurde eine Ausweichunterkunft des Wehrertüchtigungslagers Augustdorf.
Im März 1945 teilte der Landrat dem Fürsten mit, dass das Schloss für die SS beschlagnahmt wurde.

Blick von der Allee auf das Schloss 1947
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Der Kampf um Lopshorn und Detmold endete am 4. April 1945 mit dem Einmarsch der Amerikaner. Das Jagdschloss nahm danach großen Schaden durch die Plünderungen der in Augustdorf untergebrachten Kriegsgefangenen.
Einige Gegenstände wie auch das Hausarchiv konnten vor den Plünderern gerettet werden.
Mehr als einen Monat nach dem Waffenstillstand am 11. Juni 1945 brannte Lopshorn ab.
Die Feuerwehr erhielt keine Erlaubnis auszurücken, da das Schloss innerhalb des Sperrbezirks der Besatzungsmacht lag.

Ansicht Meierei Lopshorn 1947
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