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Lopshorn war von den Engländern beschlagnahmt und das Betreten des Geländes offiziell verboten.
Daher blieb der Gedanke an einen Wiederaufbau oder auch nur eine Sicherung der Ruinen auf unabsehbare Zeit eine Utopie.
Eine Entschädigung für den Brandschaden gab es weder von der Versicherung, da es sich um einen "Bandenschaden" handelte, noch vom Staat,
da es somit kein Kriegsschaden war.
Von dem Schloss konnten 1950 lediglich die gut gearbeiteten großen Wappensteine geborgen
werden.

Jagdschloss November 1958
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Einer Einverleibung großer Teile des Berlebecker Forstes in den Truppenübungsplatz konnte durch einen Proteststurm der Bevölkerung entgegengewirkt werden. Ein Nutzungsvertrag stellte die als Sicherheitszone benötigten Flächen zur Verfügung.
Aber gegen die Enteignung der Gemarkungen "Lopshorn" und "Hiddesen Forst" konnte die Fürstliche Verwaltung nicht vorgehen, ohne größeren Schaden zu verursachen.
Der allmähliche Verfall Lopshorns nahm seinen Lauf. Die Überreste wurden dem Erdboden gleich gemacht, so dass heute nichts mehr von der
ehemaligen Anlage zu sehen ist.

Jagdschloss von Nordwesten 1962
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